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Stadtverwaltung Osnabrück trägt Markenzeichen "familienfreundlich"

Die Stadt Osnabrück setzt auf eine familienbewusste Personalpolitik. Karin Detert, die Leiterin des Fachbereichs Personal und Organisation, nahm in Berlin als Auszeichnung das Zertifikat zum audit berufundfamilie der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung in Empfang.

Das audit ist ein strategisches Managementinstrument zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Bereits bestehende Maßnahmen zur Familienfreundlichkeit werden von unabhängigen Auditoren geprüft und weiterführende Ziele entwickelt und vereinbart.

"Die Stadtverwaltung bekennt sich seit Jahren zu einer familienbewussten Personalpolitik", erklärt Karin Detert. "Wir ermöglichen sehr flexible Arbeitszeitmodelle und eine an den Lebensphasen orientierte Arbeitszeit." Verbunden mit der Arbeitsorganisation in Teams, in denen sich die Beschäftigten gegenseitig vertreten, wird die Vereinbarkeit von Beruf und Familie für die Beschäftigten dadurch deutlich erleichtert. Die Stadt kann sich so die Potenziale qualifizierter Mitarbeiterinnen mit Familienpflichten sichern. Die Gesamtheit der Maßnahmen wird abgerundet durch die Vermittlung von Betreuungsangeboten für Kinder, insbesondere für unter 3-Jährige, gezielte Personalentwicklung und systematische betriebliche Gesundheitsförderung.

"Die zertifizierten Unternehmen und Institutionen zeigen jeden Tag aufs Neue, wie ein Betrieb familienbewusst und zugleich erfolgreich geführt werden kann. Damit sind sie Trendsetter in einer innovativen Wirtschaft! Ich bin überzeugt, dass viele weitere Unternehmen diesem Vorbild folgen werden", bestätigt auch die Schirmherrin, Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen. "Familienfreundlichkeit ist zu einem Markenzeichen der deutschen Wirtschaft geworden, weil immer mehr Personalchefs erkennen: Wer die Bedürfnisse von Eltern berücksichtigt, hat schon heute die Nase vorn und wird die Konkurrenz abhängen", sagte die Ministerin bei der Zertifikatsverleihung in Berlin.

Die Stadtverwaltung Osnabrück hat das audit bereits im Sommer 2007 durchgeführt. "Die Personalpolitik der Stadt ist unter dem Aspekt einer tragfähigen Balance von Erwerbstätigkeit und Familie für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vorbildlich", betont Elena de Graat, die als externe, unabhängige Auditorin den Prozess begleitet hat. Dennoch will die Stadtverwaltung innerhalb der nächsten drei Jahre beispielsweise die Mitarbeiter verstärkt an der Entwicklung von Aktivitäten zur Vereinbarkeit beteiligen. Außerdem soll die Führungskräftequalifizierung unter Aspekten wie Karriere mit Kindern, Männer und Vereinbarkeit sowie Führung in Teilzeit ausgebaut werden.

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