Das Rathaus in Osnabrück.

Kranzniederlegung zum Widerstand des 20. Juli

Am 20. Juli 1944 versuchte eine Gruppe ranghoher Militärs um Claus Schenk Graf von Stauffenberg, durch ein Bombenattentat auf Adolf Hitler Deutschland vom nationalsozialistischen Unrechtsregime zu befreien. Der Anschlag schlug fehl, die Attentäter wurden hingerichtet.

Am Mahnmal an der Dominikanerkirche hat Oberbürgermeister Boris Pistorius zum Andenken an die Widerstandskämpfer am Dienstag, 20. Juli, einen Kranz niedergelegt.

In seiner Ansprache betonte das Stadtoberhaupt, dass der 20. Juli mehr als nur ein Gedenktag sei. "Dieses Datum ist vor allem ein Tag der Mahnung und eine Erinnerung daran, dass Demokratie keine Selbstverständlichkeit ist, obwohl es uns alltäglich so vorkommen mag. Demokratie verlangt Einsatz: aktiv, lebendig und leidenschaftlich", so Pistorius und mahnte, dass Demokratie sich nicht selbst am Leben erhalten könne, sondern jeden Tag neu erkämpft werden müsse. "Jeder hat den Auftrag, sich für die Gesellschaft einzusetzen, für Frieden, für Freiheit, für Rechtsstaatlichkeit und die Einhaltung der Menschenrechte und Menschenwürde jedes Einzelnen".

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