Vollständigkeit beanspruchte die kleine Auswahl der Grünkohlkönige nicht, an die Oberbürgermeister Boris Pistorius während des Empfangs am Montag, 23. August, anlässlich des 60. Geburtstages des Verkehrsvereins Stadt und Landkreis Osnabrück e.V. (VVO) erinnerte: Sichtlich beeindruckt nannte er Bundespräsident Christian Wulff, Bischof Bode, die "kommunalpolitischen Schwergewichte Manfred Hugo und Hans-Jürgen Fip" und die "verbale Lichtgestalt Hans-Hermann Hammersen", der nach seiner Wahl zum Grünkohlkönig den unsterblichen Satz geprägt hatte: "Und dann stehst’e nackt inne Erbsen". Gemeint hatte er damit eine überraschende Situation, die man so nicht erwartet hatte. Pistorius würdigte den VVO als Königsmacher, der jedes Jahr den größten Männerstammtisch der Welt organisiere. Der Erlös aus dieser Grünkohlmahlzeit komme sozialen oder kulturellen Zwecken in Stadt und Landkreis Osnabrück zugute.
Die stellvertretenden Landrätin Ulrike Horstmann betonte die identitätsstiftende Funktion des VVO, dessen Arbeit Menschen aus ganz unterschiedlichen Lebensbereichen zusammenbringe. Und Hans-Jürgen Fip, Vorsitzender des Verkehrsvereins, hob hervor: "Im VVO sind Stadt und Landkreis vereinigt. Der Verein stärkt das Wir-Gefühl. Das ist der Mittelpunkt unserer Aktivitäten. Die wichtigste Voraussetzung für eine positive Entwicklung ist das Vertrauen der Menschen zueinander."
Anschließend übergab der VVO der Bürgerstiftung einen Scheck in Höhe von 10.000 Euro. Mit diesem Geld wird die "Aktion Kinderwünsche" unterstützt. Mit dieser Initiative möchte die Bürgerstiftung auf unbürokratische Weise Kindern, die in Heimen leben, kleinere persönliche Wünsche erfüllen.