Ein verheerender Brand verwüstet weite Teile der Stadt.
1543
Der Lübecker Superintendent Hermann Bonnus verfasst die erste evangelische Kirchenordnung. Die reformatorische Lehre durchdringt damit alle kirchlichen und gesellschaftlichen Bereiche.
1575
In Osnabrück wütet die Pest. 1579 leiden die Bürger unter einer Hungersnot. Weitere Pest-Epidemien suchen die Stadt in den Jahren 1597 und 1599 heim.
1583
Innerhalb von drei Monaten werden 121 Frauen als Hexen verbrannt.
1613
Ein großes Feuer zerstört etwa 180 Häuser der Osnabrücker Altstadt.
1618
Der Dreißigjährige Krieg beginnt
1636 - 1639
Weitere 55 Opfer der Hexenverfolgung in Osnabrück.
1641
Osnabrück wird neben Münster zum neutralen Ort für Verhandlungen zur Beendigung des Dreißigjährigen Krieges bestimmt. Gesandte aus fast allen europäischen Ländern stellen sich alsbald ein und beginnen im Friedenssaal des Osnabrücker Rathauses mit den Verhandlungen.
25. Oktober 1648
Der "Westfälische Friede" und damit auch das Ende des Dreißigjährigen Krieges werden vom Osnabrücker Rathaus verkündet.
1650
Der Reichstag in Nürnberg bestimmt durch die "Immerwährende Kapitulation" auch die Verhältnisse des Bistums Osnabrück. Das Bistum wird nun abwechselnd von einem gewählten katholischen und einen evangelischen Bischof aus dem Hause Braunschweig-Lüneburg regiert. Der katholische Bischof Franz Wilhelm von Wartenberg kehrt nach Osnabrück zurück.
1661
Nach dem Tode von Franz Wilhelm wird Ernst August I. von Braunschweig-Lüneburg der erste weltliche Bischof des Fürstbistums, das er bis 1698 regiert.
1667
Baubeginn des Osnabrücker Schlosses (Fertigstellung 1680), veranlasst durch Ernst August I. von Braunschweig-Lüneburg.
1720 - 1794
Justus Möser (Mitgründer der modernen Geschichtsschreibung). Maßgeblich ist eigentlich seine Leistung als Jurist.
1727
König Georg I. von England stirbt im Osnabrücker Schloss.
1771
Nach dem Ende des Siebenjährigen Krieges leben in Osnabrück nur noch 5923 Einwohner.
4. Februar 1798
Johann Carl Bertram Stüve wird geboren. Er ist Oberbürgermeister der Stadt von 1833 bis 1848 und von 1852 bis 1864.








