Mit diesem Vorhaben werden Menschen aus unterschiedlichen sozialen Kreisen beschäftigt, gefördert und qualifiziert. Dabei handelt es sich schwerpunktmäßig um Langzeitarbeitslose, die in Form von Arbeitsgelegenheiten beschäftigt werden sowie um Leitungspersonal, Anleiter und Sozialarbeiter des Trägers MÖWE gGmbH. Mindestens 100 Personen sollen in drei Jahren Projektlaufzeit an der Maßnahme teilnehmen, um sich für künftige Arbeiten zu qualifizieren. Rund 45 Handwerksbetriebe und Unternehmen der Region werden zur fachlichen Begleitung in das Vorhaben eingebunden.
Gemeinsam mit der MÖWE gGmbH wird insbesondere sozial benachteiligten jungen Menschen eine Perspektive aufgezeigt und Kooperationspartner aus Schule, Handwerk und Unternehmen gewonnen. Teilnehmer/-innen des Projektes werden im Bereich Wiederverwendung umweltorientiert beschäftigt und qualifiziert. Durch die Wiederverwendung und Rückführung von gebrauchten Artikeln in die Kreislaufwirtschaft kann ein weiterer Zugang zum Arbeitsmarkt erreicht werden. Insbesondere junge Menschen erhalten so einen Übergang von der Schule ins Berufsleben. In einem zweiten Schritt sollen Teilnehmer/-innen als Multiplikator/-innen ausgebildet und in die Lage versetzt werden, erlerntes Wissen zum Beispiel in Kindergärten und Schulen weiterzugeben. Ziel ist es, das Interesse für technisch-wissenschaftliche Berufe im Allgemeinen und für das Thema Wiederverwertung und Abfallvermeidung im Speziellen zu verbessern. Hierüber wird das Ziel des lebensbegleitenden Lernens kombiniert mit der Entwicklung von sozialen Kompetenzen einem sehr großen Personenkreis ermöglicht. Lebenslanges Lernen, als eine wesentliche Zielvorgabe von Lernen vor Ort, wird dadurch aufgenommen und erfüllt.
Nachhaltige Entwicklung ist ein zentraler Aspekt des Vorhabens. Damit diese auch nach Ablauf des Projekts gewährleistet bleibt, ist es wichtig, schon während der Projektlaufzeit nachhaltiges Denken und Handeln zu vermitteln. In diesem Zusammenhang kann das Projekt einen wichtigen Beitrag im Rahmen der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (2005-2014) leisten.
Das Vorhaben wird von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) mit 124.500 Euro gefördert.






