Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern - dafür setzen sich die Stadt Osnabrück und das Bündnis für Familie ein, unter anderem durch neue Möglichkeiten der flexiblen Kinderbetreuung und Aktivitäten der Projektgruppe "Unternehmen im Familienbündnis". Kernziel dieser Arbeitsgruppe ist es, Angebote zu unterbreiten und Impulse zu setzen, die die Vereinbarkeit von Familie und Beruf immer stärker und selbstverständlicher in das Bewusstsein sowohl der Osnabrücker Unternehmen als auch der Arbeitnehmer rücken. Es sollen gemeinsame Wege gefunden werden, um Bedarfe und Wünsche zu erkennen und zu versuchen, verschiedene Lösungsansätze anzubieten. Vor allem geht es darum, die Betriebe und Unternehmen in der Region davon zu überzeugen, Familien- und Arbeitswelt heute so zu gestalten, dass beides miteinander zu vereinbaren ist und für alle Beteiligten Vorteile erbringen kann.
Ein Handlungsschwerpunkt sind die jährlich stattfindenden Unternehmenstage. Der erste fand im September 2007 mit dem Titel "Vollzeit - Teilzeit - Elternzeit" statt. Personalverantwortliche aus Osnabrücker Unternehmen haben in sechs branchenorientierten Foren über praktische Erfahrungen mit Familienfreundlichkeit in Unternehmen und über Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf diskutiert.
Der "Zweite Tag der Unternehmen im Oktober 2008 stand unter dem Motto "Familienfreundlichkeit lohnt sich!" Oberbürgermeister Boris Pistorius konstatierte, es geschehe bereits viel in den Osnabrücker Betrieben zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Erfolgreiche Familienpolitik sei heute zugleich handfeste Wirtschaftspolitik.
Der dritte Unternehmenstag aus dem November 2009 setzte sich mit dem Thema "Wirtschaftlichkeit durch intelligente Personalpolitik" auseinander. Hierbei ging es um Effekte einer familienbewussten Personalpolitik, Steuervorteile für Unter-nehmen im Kontext familienorientierter Personalpolitik und mittelständische Betriebe im Spannungsfeld zwischen Markt und Familie.
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