Das Kulturgeschichtliche Museum möchte auch in diesem Jahr mit seiner Vortragsreihe „Topografien des Terrors - Nationalsozialismus vor Ort“ zur Auseinandersetzung mit der NS-Ideologie und ihrer Zeit anregen. Veranstaltungsort ist mit der Villa Schlikker die einstige Osnabrücker NSDAP-Zentrale. Als Museum für die Osnabrücker Geschichte des 20. Jahrhunderts ist die Villa heute zentrales Forum einer kontinuierlichen Erinnerungsarbeit zur NS-Geschichte. Die Vortragsreihe wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule der Stadt Osnabrück, der Gedenkstätte Augustaschacht sowie der Gedenkstätte Gestapokeller im Schloss Osnabrück durchgeführt.
„Museum und Ideologie im Nationalsozialismus“ ist der Vortrag von Dr. Thorsten Heese am Donnerstag, 2. September, um 19.30 Uhr betitelt. Am Beispiel der Osnabrücker Museumsgeschichte wird erläutert, welchen Einfluss die nationalsozialistische Ideologie auf das Museums- und Ausstellungswesen zu nehmen versuchte und in welcher Weise die bestehenden Institutionen darauf reagierten.
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